Risikoanalyse

Unsere Risikoanalysen gehen über Einzelaspekte hinaus und betrachten Brandschutz, Betriebsrisiken, Versicherbarkeit und Prävention im Gesamtzusammenhang.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Bauweise, Nutzung, technische Ausstattung, betriebliche Abläufe, Brandlasten, Umfeldfaktoren, organisatorische Schwachstellen und mögliche Schadenfolgen auf das Gesamtrisiko eines Unternehmens auswirken. Dabei geht es nicht nur um offensichtliche Mängel, sondern auch um Zusammenhänge, die sich erst bei einer ganzheitlichen Betrachtung zeigen.

RisikoCampus analysiert Risiken nicht isoliert aus nur einer Perspektive, sondern im Zusammenspiel von Schadenpotenzial, Betriebsunterbrechung, Prävention, technischer Ausführung, betrieblicher Realität und späterer Versicherbarkeit. Ziel ist es, Schwachstellen frühzeitig sichtbar zu machen und fundierte Grundlagen für Entscheidungen, Verbesserungen und Gespräche mit Versicherern oder Vermittlern zu schaffen.

Einbezogen werden können je nach Risiko unter anderem:

  • bauliche und brandschutztechnische Gegebenheiten
  • betriebliche Abläufe und Nutzungen
  • Lagerung, Brandlasten und Gefahrenschwerpunkte
  • technische Anlagen, PV-Systeme und besondere Aufbauten
  • Betriebsunterbrechungsrisiken und Abhängigkeiten
  • Umfeld- und Nachbarschaftsrisiken
  • organisatorische Schwachstellen und fehlende Redundanzen
  • Fragen der Versicherbarkeit und Präventionsqualität

Ein besonderer Mehrwert von RisikoCampus liegt darin, dass die Risikoanalyse nicht bei Standardprüfungen stehen bleibt. Ergänzend fließen – je nach Aufgabenstellung – auch eigene Modelle und Bewertungsansätze aus der RisikoCampus Denkfabrik ein.

 

VegeRi

Mit VegeRi werden Vegetationsbrandrisiken systematischer erfasst und bewertet. Vegetation wird dabei nicht nur als Umfeld, sondern als eigenständiger Risikofaktor betrachtet. Gerade bei Objekten in waldnahen, vegetationsreichen oder exponierten Lagen schafft VegeRi eine zusätzliche analytische Ebene.

 

ExTer Scoring

ExTer erweitert die klassische Objektbetrachtung um externe, vernetzte und hybride Extremrisiken. Dazu gehören Einflussfaktoren, die nicht unmittelbar im Gebäude selbst entstehen, aber erheblich auf Schadenhöhe, Betriebsunterbrechung, Kumulpotenzial und Versicherbarkeit wirken können. ExTer ist damit besonders relevant, wenn das Risiko nicht allein durch Bauweise, Nutzung und Brandschutz vollständig beschrieben werden kann.

 

BaRiX

Mit BaRiX werden Risiken rund um Lithium-Batterien und deren betriebliche Einbindung strukturierter bewertet. Im Fokus stehen nicht nur einzelne Batterien, sondern auch das Zusammenspiel aus Zellchemie, Ladebetrieb, Gebäudestruktur, Dachaufbau, Photovoltaik, Rücknahme, Transport und betrieblicher Organisation. Gerade hier zeigt sich häufig, dass herkömmliche Einordnungen zu kurz greifen.

 

Ergänzend kann bei Bedarf auch Drohnentechnik eingesetzt werden, um Dachflächen, technische Aufbauten, Fassaden, Umfelder und schwer zugängliche Bereiche besser zu erfassen und nachvollziehbar zu dokumentieren. Dadurch wird die visuelle Risikoanalyse erweitert und in vielen Fällen deutlich präziser.

 

RisikoCampus unterstützt Unternehmen, Versicherer, Makler und Fachverantwortliche dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen, fachlich einzuordnen und nachvollziehbar zu bewerten. Ziel ist nicht nur die Feststellung einzelner Mängel, sondern die Entwicklung eines belastbaren Gesamtbildes – mit Blick auf Prävention, Versicherbarkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit.

©Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.